Vorwürfe gegen Leiter des Marktamts
Gegen Andreas Kutheil, den Leiter des Wiener Marktamts (Magistratsabteilung 59), stehen laut dem Wochenmagazin FALTER Anschuldigungen im Raum.
Berichten zufolge sieht sich die Abteilungsleitung mit Vorwürfen bezüglich eines mutmaßlich toxischen Arbeitsumfelds konfrontiert. Einige Betroffene sollen sich - so der ORF in einem Online-Bericht am Mittwoch - mehrfach an den Unabhängigen Bedienstetenschutz der Stadt Wien gewendet haben.
NEOS-Vizebürgermeisterin prüft den Fall
Der Kern der Vorwürfe: Konkret geht es um Anschuldigungen wegen Mobbings sowie sexistischen und rassistischen Äußerungen gegenüber Mitarbeiter*innen.
Die Wiener Grünen fordern in einer Aussendung zum Schutz der Betroffenen eine lückenlose, unabhängige Untersuchung der Vorwürfe und rasche Konsequenzen bei Bestätigung des Fehlverhaltens. Laut einer internen E-Mail hat sich die für Wiener Märkte zuständige Stadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) bereits mit den Betroffenen ausgetauscht.
"Respektvoller Umgang nicht verhandelbar"
Schriftlich lässt Emmerling wissen, dass ein respektvoller Umgang mit dem Personal der Stadt Wien für sie nicht verhandelbar sei. Man nehme die Anschuldigungen sehr ernst, die zuständigen Stellen würden den Fall aktuell einer intensiven Prüfung unterziehen, so die für Wiener Märkte zuständige Stadträtin.
Für Andreas Kutheil, der das Marktamt seit Anfang 2018 leitet, gilt bis zum Abschluss einer behördlichen oder internen Prüfung die Unschuldsvermutung. (Red)