Johannes Glack erhält Leon-Zelman-Preis
Der junge Forscher Johannes Glack erhält den Leon-Zelman-Preis. Der Preis für Dialog und Verständigung wurde 2013 ins Leben gerufen, um an Leon Zelman zu erinnern. Er überlebte als einziger seiner Familie die Konzentrationslager. Eigentlich wollte er nach der Befreiung 1945 ursprünglich nach Amerika auswandern. Wegen Tuberkulose blieb Zelman nach Kriegsende in Wien. Der Shoah-Überlebende gründete als Brückenbauer den Jewish Welcome Service Vienna.
Glacks wissenschaftliche Arbeit über „Displaced Persons mit gesundheitlichen Einschränkungen“ ist daher eng mit der Lebensgeschichte von Leon Zelman verbunden.
Johannes Glack engagiert sich neben seinen Forschungen auch im zivilgesellschaftlichen Bereich und hat zB Zeitzeug*innen nach Wien eingeladen. In dieser Hinsicht ist der – selbst nicht jüdische – Glack ein Brückenbauer im Sinne Zelmans.