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Wohnen

Grüne fordern: Den Wohnraub durch AirBnB & Co. stoppen

Trotz bestehender Regeln werden in Wien weiterhin tausende Wohnungen dauerhaft als Tourismusappartements genutzt. Die Grünen fordern strengere Kontrollen.
Sophie Mantler
Dienstag, 14. Juli 2026
Verfasst am 14.07.2026 von Sophie Mantler

Unter dem Motto „Den Wohnraub stoppen“ haben die Grünen bei einer Pressekonferenz im Wiener Rathaus strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Co. gefordert.

Seit 2024 gelten in Wien neue Vorgaben für die touristische Vermietung von Wohnungen. Eine Wohnung darf grundsätzlich nur noch maximal 90 Tage pro Kalenderjahr an Tourist*innen vermietet werden. Dennoch werden weiterhin mehr als 14.000 Wohnungen in Wien dauerhaft als Ferienunterkünfte angeboten.

Die Grünen kritisieren, dass dadurch ganze Wohnhäuser zunehmend zu „Pseudo-Hotels“ umgewandelt werden. Während viele Menschen dringend leistbaren Wohnraum suchen, verschwinden Wohnungen vom regulären Markt und werden stattdessen für kurzfristige touristische Vermietungen genutzt.

Für die Grünen ist klar: Nur mit wirksamen Kontrollen, mehr Transparenz und einem verpflichtenden Register kann verhindert werden, dass weiterer Wohnraum verloren geht. Ob und wann die geforderten Verschärfungen umgesetzt werden, ist derzeit noch offen.