Pfand statt Mist: Kunst-Kellner*innen sammeln in Wien Leergut
In der Lerchenfelder Straße stehen derzeit 13 „Pfandkellner*innen“, die der Urban-Art-Künstler Golif gestaltet hat. Kaffee bringen diese Kellner*innen keinen. Aber eine tragende Rolle haben sie trotzdem: Sie nehmen Pfand entgegen. Denn Pfand gehört nicht in den Müll.
Über 220.000 Menschen in Österreich bessern mit Pfandflaschen und Dosen ihr Einkommen auf. Das geht aus einer Umfrage von fritz-kola und dem Meinungsforschungsinstitut TQS hervor.
Die künstlerische Intervention soll, wenn es nach den Initiator*innen geht, der IG Kaufleute Lerchenfelder Straße, auf ganz Wien ausgeweitet werden.
GOLIF, der „Banksy von Wien“, macht Kunst für Kreislaufwirtschaft. Mit seinem unverkennbaren und gesellschaftskritischen Stil prägt er das Aussehen von Wien schon seit geraumer Zeit. Wer mehr von GOLIF sehen will: Der österreichische Künstler präsentiert ab 24. Juni aktuelle Arbeiten in der KMG Art Gallery in der Wiener Mariahilfer Straße.