Wiener Würstel neu gedacht: ein Monat ohne Fleisch
Ein Stück Wiener Seele, die sich neu erfindet: Diesen Jänner trifft klassische Wiener Würstelstandkultur auf Nachhaltigkeit und pflanzenbasierte Alternativen. Im Sinne des Veganuary, eine weltweite Initiative, die dazu animiert sich den ganzen Jänner lang vegan zu ernähren, bietet der Würstelstand in der Pfeilgasse nur pflanzenbasierte Küche an. Wie die Klassiker auf neue Art ankommen, dazu wollen sich Stadträtin Barbara Novak und NEOS-Klubobfrau Selma Arapović selbst ein Bild machen.
Nachhaltig und regional: Das ist am Würstelstand eigentlich schon immer Programm. Für Würstelstandbetreiber Mike Lanner ist das rein pflanzliche Essen kein kurzer Modetrend, sondern eine echte Überzeugung. Während manche Kund*innen der komplett veganen Speisekarte skeptisch gegenüber sind, gibt es viele Wiener*innen, die sich freuen, nun eine größere Auswahl an Alternativen zu haben.
Egal, ob Fleischesser oder nicht: In der Pfeilgasse kommen so nun alle an einem Tisch. Auch Barbara Novak und Selma Arapović sind sich einig, dass die Wiener Würstelstandkultur von dem Miteinander lebt und für Wien ein wichtiger Ort des Zusammentreffens darstellt.
Auch in Zukunft soll es neben Käsekrainer und Bratwurst, auch pfanzenbasierte Gerichte ein Bestandteil bleiben. So öffnet sich der Würstelstand weiter für neue Geschmäcker und bleibt genau das, was er immer war: ein Ort, an dem sich die Stadt trifft und gemeinsam isst.