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Wiener Sozialpartner schnürten Digi-Paket mit Roboterbiene Wiener Sozialpartner schnürten Digi-Paket mit Roboterbiene
Politik

Wiener Sozialpartner schnürten Digi-Paket mit Roboterbiene

Auch 200 zusätzliche Lehrstellen im Technologiebereich sollen geschaffen werden.
Alessa Däger
Freitag, 17. Jänner 2020
Verfasst am 17.01.2020 von Alessa Däger

Sie ist nur ein Bestandteil des am Freitag präsentierten "Digitalisierungspakts" der Wiener Sozialpartner - allerdings jenes, das sich an die jüngste Zielgruppe richtet: die Roboterbiene. Schon im Kindergarten soll sie mit den neuen Technologien vertraut machen. Doch auch Ausbildungsinitiativen für ältere Semester sind Teil der Vereinbarung.

Die kleine gelb-schwarze Robo-Biene, deren Bewegungen von den Kids selbst programmiert werden können, ist Teil der sogenannten Wiener Digi-Box. Diese wurde im Rahmen eines Pilotprojekt bereits 2019 getestet. Bis Ende 2022 soll das aus unterschiedlichen Lernbehelfen bestehende Set in Kindergärten und Schulen flächendeckend zur Verfügung stehen. Parallel dazu werden auch die Lehrkräfte - im Rahmen des Projekts "Leonardino und Galilea" im Umgang mit den neuen Lehrmitteln geschult.

Das Wiener Digitalprojekt richtet sich aber auch an größere junge Menschen. 200 Lehrstellen in digitalen Lehrberufen sollen bis Ende 2022 geschaffen werden. Wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Wirtschafts- und Arbeiterkammer, der Industriellenvereinigung, dem ÖGB und der Landwirtschaftskammer erläuterte, wird es sich dabei um zusätzliche Stellen handeln. (apa/red)

Sie werden in der Stadt, im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung oder auch von Firmen, die als Partner gewonnen werden konnten, geschaffen. Laut Wirtschaftskammer handelt es sich dabei etwa um Lehrberufe wie Applikationsentwicklung oder Informationstechnologie.

Weiters wird die Initiative Digi-Winner fortgesetzt. Stadt und Arbeiterkammer unterstützen dabei Weiterbildungsmaßnahmen. Verwiesen wurde auch auf das Bestreben, eine Vorreiterrolle beim 5G-Ausbau einzunehmen sowie das nun vereinbarte Ziel, sich besonders auch auf Digitalisierungsanwendungen im Gesundheitsbereich zu fokussieren. Bis Mitte 2020 soll zudem eine Branche für ein Pilotprojekt ausfindig gemacht werden, die vom Strukturwandel hin zu elektronischen Anwendungen besonders betroffen ist und in der dadurch besondere Qualifizierungsmaßnahmen nötig sind.