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Ryanair steigt bei Laudamotion ein Ryanair steigt bei Laudamotion ein
Verkehr

Ryanair steigt bei Laudamotion ein

Die irische Ryanair übernimmt 24,9 Prozent des Anteils an der erst kürzlich von Lauda gegründeten Fluglinie.
Hans Strunz
Dienstag, 20. März 2018
Verfasst am 20.03.2018 von Hans Strunz

Am 23. Jänner erhielt der Ex-Formel 1-Pilot Niki Lauda den Zuschlag zum Kauf der Fluglinie Niki, dafür gab es großes Lob von der Regierung ob der "österreichischen Lösung". Nun, wenige Wochen später, wird aus der neu gegründeten Laudamotion eine irische Airline: Wie am Dienstag bekannt wurde, übernimmt der Billigflieger Ryanair die Laudamotion zu 75 Prozent und nimmt dafür 100 Mio. Euro in die Hand.

Die Iren werden allerdings zuerst "nur" 24,9 Prozent der Laudamotion erwerben - gibt es grünes Licht der EU-Wettbewerbsbehörde, dann wird auf 75 Prozent aufgestockt, teilten die beiden Unternehmen Dienstagfrüh in einer Aussendung mit. Lauda wird dem neu geschaffenen Board von Laudamotion vorstehen. Er soll die Laudamotion "als österreichische Low Fare Airline" etablieren.

Ryanair werde sechs Wet-lease-Flugzeuge zur Verfügung stellen, um das geplante Laudamotion-Flugprogramm mit 21 Flugzeugen sicherzustellen. Die Kosten für die 75 Prozent werden bei unter 50 Mio. Euro liegen, wobei Ryanair im ersten Jahr weitere 50 Mio. "für Start-Up und Kosten aus dem operativen Bereich übernehmen wird", so die beiden Airlines. Damit solle die Airbus-Flotte auf 30 Flugzeuge anwachsen.

Den Beschäftigten teilen die Luftfahrtunternehmen mit, dass "diese Partnerschaft Jobsicherheit herstellt". Die Kunden würden von mehr Wettbewerb profitieren. "Laudamotion wird von der Partnerschaft stark profitieren. Die Airline bekommt Zugang zur Ryanair Flotte und unseren finanziellen Ressourcen. Laudamotion kann damit in einem Markt, der mit Austrian und Swiss von der Lufthansa Gruppe und ihren Hochpreistickets dominiert wird, rascher wachsen", so Ryanair-Chef Michael O'Leary in der Aussendung.

Lauda selbst meinte: "Ein neuer Player in der Airlinewelt ist geboren und mein Ziel ist es, unseren Passagieren ein umfassendes Streckennetz zu günstigen Preisen zu bieten." (APA/Red)