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FSW: 2,9 Milliarden-Budget sichert soziales Wien FSW: 2,9 Milliarden-Budget sichert soziales Wien
Soziales

FSW: 2,9 Milliarden-Budget sichert soziales Wien

Der FSW hat im Jahr 2025 133.500 Wiener*innen unterstützt.
W24 Redaktion
Mittwoch, 17. Juni 2026
Verfasst am 17.06.2026 von W24 Redaktion

Mit einem "Mammut-Budget" von 2,9 Mrd. Euro musste der FSW (Fonds Soziales Wien) im Jahr 2025 einen wachsenden Bedarf bei der Inanspruchnahme von sozialen Leistungen in der Bundeshauptstadt stemmen. Das ist dem aktuellen Geschäftsbericht aus dem Jahr 2025 zu entnehmen, der am Mittwoch in der FSW-Zentrale in der Guglgasse präsentiert worden ist.

Der FSW ist - wie auch die meisten anderen privaten Branchen - konjunkturellen Schwankungen, Inflation und Teuerungen ausgesetzt. Trotz des anhaltenden Spardrucks sei es gelungen, die "soziale Versorgung in Wien auf hohem Niveau" abzusichern und gezielt weiterzuentwickeln, so Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Die Lebenserwartung in Wien steigt. So ist der Bedarf an Pflege- und Betreuungsplätzen enorm und erhöht sich kontinuierlich weiter. Insgesamt sind in Wien 133.500 Menschen durch den FSW unterstützt worden - allein rund 60.000 davon in Pflege und Betreuungseinrichtungen - Tendenz steigend.

Die 2,9 Milliarden Euro, die dem FSW im Jahr 2025 durch die Stadt Wien zur Verfügung stand, sind in Leistungen in den Bereichen Pflege und Betreuung, Behinderung und Inklusion, Obdach- und Wohnungslosenhilfe und Geflüchtete/Grundversorgung geflossen. 31.000 Arbeitsplätze hängen in Wien unmittelbar mit den Leistungen des FSW zusammen - somit ist der FSW auch für die Sozialbranche der Bundeshauptstadt ein enormer Faktor.

"Unser Anspruch ist es, unsere Leistungen für diese Menschen auch in Zukunft treffsicher und effizient gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen zu organisieren", erläutert FSW-Chefin Anita Bauer den Bericht.

Die Zahl pflegebedürftiger und älterer Menschen wächst. Gegenüber dem Vorjahr gab es im Jahr 2025 ein Plus von 1,6 Prozent mehr Menschen, die die FSW-Leistungen der mobilen wie stationären Pflege in Anspruch genommen haben. Vor allem bei der Hauskrankenpflege ist im Jahr 2025 ein Anstieg verzeichnet worden. Ebenso gab es einen Ausbau von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung. Der größte Brocken des FSW-Budgets fließt in die Pflege und Betreuung älterer, beeinträchtigter und kranker Menschen - mit über 1,7 Mrd. Euro.

Bild: FSW Presse