Freiheit spüren - im neuen Haus Waldrebe der Wiener Sozialdienste
In der beschaulichen Donaustädter Waldrebengasse haben die Wiener Sozialdienste (Wiso) ein neues teilbetreutes Wohnhaus eröffnet - vorrangig für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die Wohneinheiten sind eingebettet in die bestehende Infrastruktur eines neuen städtischen Wohnbaus. Entstanden ist also ein guter Mix aus betreubaren Wohneinheiten und herkömmlichen Wohnungen für Familien, Singles und Paare.
Ebendort haben die Wiener Sozialdienste am Mittwoch ihren 80. Geburtstag gefeiert. Zum Tortenanschnitt sind etwa Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und Fonds Soziales Wien Geschäftsführerin Anita Bauer gekommen - um gemeinsam mit den Wiener Sozialdiensten ihre Errungenschaften für die Stadt Wien zu feiern. Die Sozialdienste prägen Wiens Soziallandschaft stark: mobile Pflege und Betreuung, Wohnen oder Kinder- und Jugendliche stehen im Fokus der Organisation, die seit 1946 in Wien tätig ist.
Betreubares Wohnen boomt
Teilbetreute Wohneinheiten als Geschäfts- und Entwicklungsbereich wie etwa das Haus Waldrebe sind seit den 90er Jahren populär geworden, um den Klient*innen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ohne zu engmaschiges Reglement zu ermöglichen. Das fördert die psychische Gesundheit und auch das Freiheitsgefühl der dort lebenden Bewohner*innen. Rund 1.800 Mitarbeiter*innen zählen die Wiener Sozialdienste. Ihre Aufgaben sind vielfältig und herausfordernd zugleich - in einer wachsenden Metropole wie Wien. (hh)