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MQ: Erster „Internationaler Taijiquan-Tag“ MQ: Erster „Internationaler Taijiquan-Tag“
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MQ: Erster „Internationaler Taijiquan-Tag“

Über 200 Menschen aus verschiedenen Vereinen performen gleichzeitig die „24er-Form“ und zeigen diverse Stile der chinesischen Kampfkunst.
W24 Redaktion
Montag, 23. März 2026
Verfasst vor 15 Stunden von W24 Redaktion

Taijiquan entstand in China Mitte des 17. Jahrhunderts. Aber seine Werte und Wirkungen, Philosophie und Praxis sind auch heutzutage sehr beliebt. Moderatorin Alessa Däger gibt den rund 200 Teilnehmer*innen und zahlreichen Besucher*innen im Haupthof des MuseumsQuartiers einen kurzen Überblick über Wushu, chinesische Kampfkunst. Denn zum ersten Mal findet der „Internationale Taijiquan-Tag“ statt.

Taijiquan wird in mehr als 180 Ländern praktiziert. In Wien seit den 80er Jahren, erzählt Bai Lin, deren Eltern die erste Taijiquan-Schule in Österreich (im 7. Bezirk in Wien) eröffneten.

Taijiquan ist eine alte chinesische Bewegungsform, die sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden fördert. Auf der UNESCO Generalkonferenz wurde der 21. März nun zum Internationalen Taijiquan-Tag erklärt. Das gewählte Datum fällt auch mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche zusammen. Das spiegelt die Taijiquan-Prinzipien von Gleichgewicht und Harmonie wider.

Nach langem Ringen wird Wushu übrigens heuer bei den Olympischen Jugendspielen als Wettkampfsportart aufgenommen. Es wird eine olympische Disziplin. Wushu steht für viel mehr als nur Kämpfen. Es steht auch für Respekt und ein harmonisches Zusammenleben. Und innerer Frieden kann auch zum Weltfrieden beitragen, ist man – nicht nur hier – überzeugt.