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Hamerlingpark wird zu Lore-Segal-Park Hamerlingpark wird zu Lore-Segal-Park
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Hamerlingpark wird zu Lore-Segal-Park

Weitere Themen: Historischer Öffi-Wagen erstmals ausgestellt (3.) und Klimt und die Medizin als Thema im Josephinum (9.)
Vanessa Kogler
Donnerstag, 26. März 2026
Verfasst vor 2 Tagen von Vanessa Kogler

Josefstadt: Neuer Lore-Segal-Park

Der nach einem Antisemiten benannte Hamerlingpark im 8. Bezirk trägt bald einen neuen Namen: Er wird nach der jüdischen Schriftstellerin Lore-Segal benannt. Das hat das Bezirksparlament jetzt mit den Stimmen von Grünen, SPÖ, ÖVP, NEOS und KPÖ beschlossen. Lore Segal (geb. Groszman) war selbst aus der Josefstadt und wurde von den Nazis vertrieben. Ihr gelang mit 10 Jahren die Flucht mit einem sog. "Kindertransport" nach England, in den 50er Jahren wanderte sie nach New York aus und war in den USA als Professorin und Schriftstellerin erfolgreich. Segal war für ihre Romane, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Übersetzungen bekannt.

Alsergrund: Klimt und die Medizin

Welchen Einfluss hatte die Medizin auf das Werk von Gustav Klimt? Das beleuchtet ab sofort eine neue Ausstellung im Josephinum, der Sammlung der Medizinischen Universität Wien am Alsergrund. Gezeigt werden rund 25 Originalzeichungen und Reproduktionen – und zwar bis 27. Juni.

Landstraße: Historischer Öffi-Wagen

Vor über 100 Jahren war der von Pferden gezogene Stellwagen ein wichtiges Verkehrsmittel in Wien. Ab sofort ist ein Exemplar im Verkehrsmuseum Remise im 3. Bezirk ausgestellt. Ende des 18. Jahrhunderts waren rund 800 Stellwagen auf über 100 verschiedenen Routen in Wien im Einsatz. Gefahren wurde meist im Viertelstundentakt oder sobald der Wagen voll war. 1917 wurde der Betrieb der Stellwägen eingestellt. Die Routen verbanden etwa die Innenstadt mit Bahnhöfen oder Vororten. (vk)