Klimakunst am Graben
Der Wiener Graben wird erneut zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst: Mit „A Chicken Can’t Lay a Duck Egg“ präsentiert die Künstlerin Claudia Märzendorfer eine neue Installation im öffentlichen Raum. Das Werk wurde am Dienstagabend eröffnet und ist bis 30. Oktober am Kunstplatz Graben zu sehen.
Die skulpturale Arbeit setzt sich mit Klimakrise, Ressourcenverbrauch und Vergänglichkeit auseinander. Dabei arbeitet Märzendorfer unter anderem mit gefrorenem Wasser, ein Material, das sich im Laufe der Ausstellung verändert und vergeht. So wird Zeit selbst Teil der Kunstinstallation.
Inspiriert vom barocken Vanitas-Stillleben verbindet das Werk fragile Materialien mit den dauerhaften Hinterlassenschaften unserer Konsumgesellschaft. Laut der Künstlerin soll die Installation zum Nachdenken über Wachstum, Verantwortung und solidarisches Handeln anregen.
Seit 2010 lädt KÖR Wien jährlich internationale Künstler*innen ein, den Kunstplatz Graben mit temporären Arbeiten neu zu bespielen.