Umgestaltung: Franz-Jonas-Platz wird klimafit
Der Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf steht vor einer umfassenden Neugestaltung. Der Vorplatz des fünftfrequentiertesten Bahnhofs Österreichs soll von einer hitzegeplagten Asphaltfläche zu einem modernen, klimafitten Wohlfühlort werden. Nun liegen die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung vor – und sie sind eindeutig.
Rund 2.600 Rückmeldungen gingen in den vergangenen drei Monaten ein. Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Ideen online, bei Workshops, Veranstaltungen und direkt vor Ort einbringen. Die gesammelten Wünsche werden am Donnerstag, 5. Februar 2026, von 15 bis 18 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Floridsdorf öffentlich präsentiert.
Mehr Grün statt Asphalt
Zentrales Anliegen der Floridsdorfer*innen ist eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Der Franz-Jonas-Platz soll nicht länger nur Verkehrsknotenpunkt sein, sondern ein Ort zum Verweilen. Gewünscht werden mehr Sitzgelegenheiten, wettergeschützte Bereiche, Trinkbrunnen, kostenlose WC-Anlagen, WLAN sowie Ruhezonen – besonders für ältere Menschen und Jugendliche.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Begrünung und Klimaschutz. Neben dem Erhalt bestehender Bäume sprechen sich viele für neue, großkronige Bäume, begrünte Dächer, Wildblumenflächen und kühlende Wasserelemente wie Brunnen oder Sprühduschen aus.
Bessere Orientierung und mehr Sicherheit
Viele empfinden den Platz derzeit als unübersichtlich. Gefordert werden klarere Wege, bessere Sichtachsen zwischen Bahnhof, Pius-Parsch-Platz, Franklinstraße und Müller-Passage sowie bessere Beleuchtung.
Weniger Autos, bessere Verbindungen
Der Franz-Jonas-Platz bleibt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt – künftig jedoch mit weniger Autoverkehr. Gefordert werden Lückenschlüsse im Radwegenetz, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und klar geführte Fußwege. Zudem soll der Platz besser an die Franklinstraße und den Pius-Parsch-Platz angebunden und in zukünftige Projekte wie das geplante KinderKulturHaus integriert werden. Die nun geplante Umgestaltung soll gemeinsam mit anstehenden Aus- und Umbauten der öffentlichen Verkehrsmittel erfolgen. Der Abschluss der Arbeiten ist für 2029 vorgesehen.