Filmmuseum: Was 2026 im Unsichtbaren Kino zu sehen ist
Traditionellerweise startet das Filmmuseum mit italienischem Kino ins neue Jahr. So auch heuer. Was 2026 noch im sogenannten Unsichtbaren Kino zu sehen sein wird, zeigt sich bei der Programmpräsentation. Begonnen wird mit allen Langzeitfilmen von Visconti, dem großen italienischen Regisseur des 20. Jahrhunderts. Und zwar im Originalformat auf 35 mm. Sogar ein rarer Kurzfilm („Appunti su un fatto di cronaca“) wird zu sehen sein.
Es folgt eine Kluge-Retrospektive. Der 94-jährige deutsche Denker, Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge hat selbst an der Retrospektive mitgewirkt und wird via Zoom sogar daran teilnehmen. Das Filmmuseum holt immer wieder Schätze aus seinen Archiven bzw. dem neuen Museumsdepot im Arsenal. Dieses Jahr wurden besondere Regiedebüts ausgewählt. Von der Stummfilmzeit und Orson Welles bis zu Gegenwartskino von Jim Jarmusch.
Seit 1989 gibt es das „Schwarze Kino“ in der Albertina. Die präsentierte Filmvielfalt ist aber auch heuer wieder: bunt.