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„Wiener Blut“ macht faden Grafen zu Womanizer „Wiener Blut“ macht faden Grafen zu Womanizer
Kultur

„Wiener Blut“ macht faden Grafen zu Womanizer

Hier fließt kein Blut, eher eine Lachträne: Im Schlosstheater Schönbrunn bringt Regisseur Nikolaus Habjan die Strauss-Operette „Wiener Blut“ auf die Bühne.
W24 Redaktion
Dienstag, 12. August 2025
Verfasst am 12.08.2025 von W24 Redaktion

„Draußt in Hietzing gibt‘s a Remasuri! Dui, Dui, Duri!“ Im historischen Schlosstheater Schönbrunn in Hietzing bringt der auch als Puppenspieler bekannte Regisseur Nikolaus Habjan die Strauss-Operette „Wiener Blut“ (schon bei der Orchester-Hauptprobe) schwungvoll auf die Bühne.

Der langweilige deutsche Graf von Reuß-Schleiz-Greiz kommt zum Wiener Kongress, lässt sich „vom Reiz der Stadt anstecken“ und wird zum charmanten Womanizer. Was wiederum der wienerischen Gräfin gefällt.

Aus Motiven von Johann Strauss‘ Walzer Wiener Blut (1873) und anderen Werken stellte Adolf Müller jun. kurz nach Strauss‘ Tod diese Strauss-Operette zusammen. Die aktuelle Inszenierung ist eine Koproduktion von Johann Strauss 2025 Wien und dem Aalto Musiktheater Essen.

Gespielt wird bis 31. August quasi am Originalschauplatz – denn nur 300 Meter entfernt ist der Ort, wo die Operette endet.