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E-Mopeds: Tausende Fahrzeuge in Wien vor ungewisser Zukunft E-Mopeds: Tausende Fahrzeuge in Wien vor ungewisser Zukunft
Verkehr

E-Mopeds: Tausende Fahrzeuge in Wien vor ungewisser Zukunft

Ab 1. Oktober gelten neue Regelungen für sogenannte E-Mopeds. Wir fragen nach, was sie für die Lieferdienste aber auch für den privaten Gebrauch bedeuten.
Andreas Liberda
Mittwoch, 16. September 2026
Verfasst vor 8 Stunden von Andreas Liberda

Ab 1. Oktober gilt eine neue Straßenverkehrsnovelle, die den Betrieb von E-Mopeds neu regelt. Die Fahrzeuge, die bisher rechtlich als Fahrräder gelten, benötigen dann Führerschein, Kennzeichen und Zulassung. Gerade diese Zulassung dürfte für viele der derzeit genutzten Modelle schwierig werden. Besonders betroffen sind in Wien Essenszusteller, die mit den E-Mopeds seit Jahren das Stadtbild prägen.
Wie viele der aktuellen E-Mopeds nach dem Stichtag überhaupt weiter genutzt werden können, ist offen. Schätzungen zufolge sind allein in Wien rund 5.000 dieser Fahrzeuge unterwegs, österreichweit bis zu 30.000. Der ÖAMTC rät privaten Besitzern derzeit davon ab, ihre Fahrzeuge vorschnell zu verkaufen oder zu entsorgen und stattdessen auf eine „Zulassung light“ zu hoffen. Die Stadt Wien bereitet sich unterdessen darauf vor, nicht mehr genutzte Liefer-Mopeds mittels MA48 gegebenenfalls einzusammeln. Die Zukunft der E-Mopeds auf Wiens Straßen ist damit vorerst noch ungewiss.