Wiener Gastronomie begrüßt Trinkgeldregelung
Trinkgeld bleibt in Österreich, und somit auch in Wien, steuerfrei. Neu ist aber: Die Regierung hat sich auf bundesweit einheitliche Pauschalen für die Sozialabgaben auf Trinkgeld geeinigt. Sie betragen 2026 für Zahlkellner 65 Euro und für jene ohne Inkasso 45 Euro pro Monat, 2027 dann 85 beziehungsweise 45 Euro und 2028 100 beziehungsweise 50 Euro, wie Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) am Donnerstag mitteilte. Ab 2029 soll dann eine Anpassung an die Inflation erfolgen. Nachforderungen durch die Sozialversicherung werden ausgeschlossen.
Das betrifft vor allem Betriebe, in denen viele Gäste mit Karte zahlen – wie es etwa in Wiener Kaffeehäusern oder Restaurants oft der Fall ist.
Die erreichte Einigung für die Trinkgelder in der Gastronomie sei ein wichtiger Schritt zur Absicherung der Wiener Gastronomie, zeigt sich Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien erleichtert. Die Interessen der Unternehmer als auch der Arbeitnehmer werden dadurch nun berücksichtigt.
Trinkgelder seien ein wichtiger Motivationsfaktor und Leistungsanreiz für die Mitarbeiter*innen in der Gastronomie zusätzlich zu den Gehältern.
(APA/Red)