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Hundstage: Darauf ist bei Haustieren zu achten Hundstage: Darauf ist bei Haustieren zu achten
Tierwelt

Hundstage: Darauf ist bei Haustieren zu achten

Vierbeiner leiden besonders unter der Sommerhitze. Hunde-Expertin Simone Gräber gibt Tipps zur Abkühlung.
Elias Eckmayr
Mittwoch, 02. Juli 2025
Verfasst am 02.07.2025 von Elias Eckmayr

„36 Grad und es wird noch heißer“ – der Sommer zeigt sich von seiner extremen Seite. Die erste Hitzewelle des Jahres hat nicht nur Wien fest im Griff, sondern macht auch vielen Haustieren zu schaffen. Besonders Hunde und Katzen leiden unter der anhaltenden Hitze. Die hohen Temperaturen belasten ihren Kreislauf und können im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich werden.
Wie Hundeexpertin und Tierschützerin Simone Gräber erklärt, ist es für Hunde oft noch unangenehmer als für Menschen. Damit es gar nicht erst zu einem Hitzeschlag kommt, rät sie, Spaziergänge auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen. Eine kurze Dusche vor dem Rausgehen kann ebenfalls helfen, den Kreislauf der Tiere zu stabilisieren. Auch das tägliche Spielen sollte in der heißen Jahreszeit ruhiger ablaufen, um Überanstrengung zu vermeiden.
Besonders gefährdet sind Hunde mit kurzer Schnauze wie Möpse oder Bulldoggen sowie sehr junge oder ältere Tiere. Bei ihnen kann ein Hitzeschlag auch noch Tage später dramatische Folgen haben. Wer erste Anzeichen wie starkes Hecheln, Apathie oder Erbrechen erkennt, sollte nicht zögern und sofort für Abkühlung sorgen – etwa durch Wasser über dem Körper und einen schattigen Platz. In ernsten Fällen ist rascher tierärztlicher Beistand notwendig.
Auch für Katzen und andere Haustiere gilt: Der Alltag muss an die Hitze angepasst werden. Ein kühler Rückzugsort, ausreichend Trinkwasser und frische Luft in der Wohnung können bereits einen großen Unterschied machen. Denn je besser Mensch und Tier auf die hohen Temperaturen vorbereitet sind, desto erträglicher werden auch die heißesten Tage des Jahres.