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Ein Kirschbaum namens Peter Ein Kirschbaum namens Peter
Religion

Ein Kirschbaum namens Peter

Anlässlich Tu BiSchwat, dem jüdischen Neujahr der Bäume, pflanzten Stadtrat Peter Hacker und IKG-Präsident Oskar Deutsch einen Kirschbaum.
W24 Redaktion
Donnerstag, 13. Februar 2025
Verfasst am 13.02.2025 von W24 Redaktion

Ein Kirschbaum namens Peter. Anlässlich Tu BiSchwat, dem jüdischen Neujahr der Bäume, wird dieser Baum von Stadtrat Peter Hacker und Oskar Deutsch, dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, gemeinsam gepflanzt. Und zwar im Hof des Maimonides Zentrum im 2. Bezirk. Dieses bietet eine Seniorenresidenz, eine Tagesstätte, eine Ambulanz für die Bewohner*innen und ein Pflegeheim. Es gibt auch eine hauseigene Synagoge und einen Garten. „Wichtig ist, dass hier jüdische und nicht-jüdische Bewohner zusammen leben.” sagt Thomas Frankl, ein Bewohner.

Ein Zeichen der wachsenden Zusammengehörigkeit und der Zusammenarbeit zwischen der jüdischen Gemeinde und der Stadt Wien soll auch der neue Baum sein.

Bäume haben neben ihrem positiven Effekt für die Umwelt auch eine starke Bedeutung im Judentum: Sie stehen unter anderem für die Verwurzelung der Jüdinnen und Juden mit dem Land Israel. Die Zweige stehen für die neuen Generationen. Der Tag versinnbildlicht nicht nur den Gedanken der Verwurzelung, sondern auch den der Nachhaltigkeit.