Vorgezogene Wien-Wahl: Reaktionen der Opposition
"Den Wahltermin einfach zu ändern, nur weil der politische Wind gerade günstig steht, zeigt, wie selbstverständlich die SPÖ in Gutsherren-Manier Wien für ihre eigenen Zwecke vereinnahmt", kritisierte ÖVP-Landesgeschäftsführer Peter Sverak in einer Aussendung. Die wertvolle Zeit bis zum regulären Wahltermin hätte man besser genutzt, um die drängenden Herausforderungen in der Stadt endlich entschlossen anzugehen.
Ähnlich die Kritik der Grünen: "Gerade jetzt, wo auf Bundesebene kein Stein auf dem anderen bleibt, verursacht das abrupte Ende von Rot-Pink bei den Wienerinnen und Wienern noch mehr Verunsicherung,“ heißt es von Judith Pühringer. Sie startet auch gleich mit Wahlkampftönen i Richtung der Neos: „Viele Menschen haben es den Neos nicht verziehen, dass sie es waren, die als erste vom Verhandlungstisch aufgestanden sind und damit den Weg für einen Kanzler Kickl geebnet haben.“
Erfreut über den früheren Wahltermin zeigt sich der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp: „Jeder Tag früher ist ein gewonnener Tag für Wien,“ so Nepp. Die Regierungsbilanz in Wien wäre katastrophal: „Aufgrund dieser verheerenden Bilanz und des völlig desaströsen Auftretens des von Ludwig installierten SPÖ-Bundesvorsitzenden Babler bricht der angstgetriebene Bürgermeister seine eigene Regierungsperiode ab und flüchtet sich in Neuwahlen“