Immer mehr ältere Straßenverkehrstote
147 Seniorinnen und Senioren sind im vergangenen Jahr nach Zahlen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen. Das waren um 27 mehr als im Jahr 2024 und die höchste Zahl seit dem Jahr 2012, betonte der VCÖ am Freitag unter Berufung auf Daten des Innenministeriums (BMI). Insgesamt starben 2025 nach Zahlen des BMI 397 Menschen im Straßenverkehr. Der VCÖ forderte verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem.
Hoch war der Mobilitätsorganisation zufolge besonders die Zahl der Seniorinnen und Senioren, die als Fußgängerinnen und Fußgänger sowie mit dem E-Bike und mit dem Fahrrad tödlich verletzt wurden. Im Jahr 2012 verloren 154 Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr ihr Leben. Die niedrigste Anzahl an älteren Verkehrstoten gab es in den Jahren 2021 mit 99 und 2017 mit 101.
Auch Wien war betroffen: Acht Pensionistinnen verlieren hier ihr Leben auf den Straßen. Besonders riskant ist der Alltag im Nahbereich, etwa zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wo ältere Menschen überdurchschnittlich oft tödlich verunglücken. Der VCÖ fordert daher auch für Wien mehr Verkehrsberuhigung, niedrigere Tempolimits und ein stärker auf ältere Menschen abgestimmtes Verkehrssystem.