"Schamanin" zockte 56-Jährige ab
Eine 56-Jährige ist mehrfach von einer vermeintlichen Schamanin abgezockt worden. Die Täterin hatte die Frau nach Polizeiangaben vom Dienstag auf einer Straße in Wien-Döbling angesprochen und okkulte und wahrsagerische Kräfte vorgetäuscht. Zur Befreiung von Flüchen und zur Abwendung eines angeblich vorhergesehenen Todesfalles wurden Bargeldbeträge gefordert und in Wien und Baden auch übergeben. Der Schaden liegt im hohen sechsstelligen Eurobereich, Hinweise werden erbeten.
Die 56-Jährige dürfte von Mai bis Juni des Vorjahres insgesamt dreimal Geld ausgehändigt haben. Vermutet wird die angebliche Schamanin, die sich "Amela" nannte, in Wien, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung mit.
Hinweise zur Täterin, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, wurden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Betrug (Tel.: 059133-30-3333) erbeten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wurde am Dienstag auch ein Phantombild veröffentlicht. (APA/Red)
Bild: LPD NÖ