DIF 25: Demokratie steht im Mittelpunkt
Es sind zwar noch gut fünf Monate bis dahin, aber die Planungen für das 42. Wiener Donauinselfest von 20. Bis 22. Juni laufen bereits auf Hochtouren. Und die ersten Neuerungen stehen bereits fest: Dieses Jahr gibt es zwei Bühnen mehr, außerdem eine eigene Demokratieinsel und auch das Thema Inklusion wird heuer noch größer geschrieben, berichten Vanessa Kogler und Martina
Versprochen werden mehr als als 600 Stunden Programm auf 16 Bühnen. Neben Musik, Unterhaltung und Kulinarik steht heuer auch die Demokratie im Fokus, feiert Österreich doch 80 Jahre Republik, 70 Jahre Staatsvertrag und 30 Jahre EU-Mitgliedschaft. Aber nicht nur die neue Demokratieinsel soll Publikum anlocken, auch ein Pre-Opening vor dem offiziellen Festivalstart.
Dafür setzt man auf eine Kooperation mit der Wiener Volksoper. Was Donnerstagabend auf der Insel genau zu erwarten ist, soll wie das restliche Programm im Frühjahr bekanntgegeben werden. Bereits fixiert wurde allerdings das Motto: "Deine Insel. Echte Momente".
Das Festival verkörpere "jene Werte, die Wien ausmachen: sozialen Zusammenhalt, gelebte Teilhabe, kulturelle Vielfalt und ein respektvolles Miteinander", betonte SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak bei einem Medientermin am Montag in Wien. Beim Demokratieschwerpunkt sollen sich Besucherinnen und Besucher "informieren, beteiligen und austauschen können".
Weiters soll das Inklusionsangebot am Wiener Donauinselfest nochmals ausgeweitet werden, mit Gebärdendolmetscher*innen, Ausbau der behindertengerechten Tribünen sowie verstärktem Buddysystem. Apropos Buddys: Diese sollen auch für Senior*innen zur Verfügung stehen und sie bei Bedarf sicher zu den Bühnen geleiten. Zusätzlich gibt es mehr Programm für das ältere Publikum, mit einem Countryabend am Freitag mit „Line Dance“ und Frühschoppen am Samstag.
Das Sicherheitskonzept stehe, könne aber im Fall des Falles nachgeschärft werden. Prinzipiell müsse sich niemand der Besucher*innen Sorgen machen, betonte Organisator Matthias Friedrich. Mehr im W24-Beitrag. (apa/vk)
Bilder: Markus Sibrawa (oben) und Alexander Müller