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„Maria de Buenos Aires“ in der Kammeroper „Maria de Buenos Aires“ in der Kammeroper
Kultur

„Maria de Buenos Aires“ in der Kammeroper

Das Stück feiert bald Premiere. W24 war bei den Proben dabei.
W24 Redaktion
Donnerstag, 08. Februar 2024
Verfasst am 08.02.2024 von W24 Redaktion

Tango und Musiktheater miteinander verbinden, das war der Wunsch des Komponisten Astor Piazzolla und des Autors Horacio Ferrer. Entstanden ist daraus ein gemeinsames Hauptwerk, „Maria de Buenos Aires“. Derzeit laufen in der Wiener Kammeroper die Proben ohne Kostüm. Bald ist Premiere!

Maria ist eine junge arme Frau aus den Vorstädten von Buenos Aires. Sie begibt sich ins Zentrum der Stadt, um dort Tango-Sängerin zu werden. Dabei gerät sie in ein gewalttätiges Milieu und wird schließlich ermordet. Mit fragmentarischen Rückblenden erzählt das Stück von ihrem Leben.

Mitte der 1950er Jahre entwickelte Astor Piazzolla den sogenannten „Tango Nuevo“: Er verband dabei den klassischen Tango mit Elementen der klassischen Musik und des Jazz. Dieser Musikstil prägt die Partitur von Maria De Buenos Aires. Der Orchesterpart wird von dem Ensemble „folksmilch“ übernommen, das selbst für die Arrangements verantwortlich zeichnet.