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Gesellschaft

"queer muscle": Fitness-Videos für alle

Coach „queer muscle“ will eine Fitness-Video-Datenbank von und für unterschiedlichste Menschen realisieren.
Vanessa Kogler
Donnerstag, 20. Mai 2021
Verfasst am 20.05.2021 von Vanessa Kogler

Krafttraining über den Dächern Wiens. Hier trainiert Fitnesscoach Florentina a.k.a queer muscle - mit ihren Klient*innen. Es geht um Bewegung, Kraft, Wohlbefinden und Spaß – abseits von normschönen Körpern und gängigen Schönheitsidealen.

„Fitnesswelt ist dominiert von weißen Cis-Männern“

„Die Fitnesswelt ist ganz stark dominiert von weißen, Six-Pack-Cis-Männern. Ich möchte ein bunteres Bild zeigen können und zeigen, eine Person kann Sport machen, ganz egal wie diese Person aussieht und wie die körperlichen Voraussetzungen sind.“

Mehr Sichtbarkeit

Geplant ist eine eigene Fitness-Video-Datenbank, die gratis im Netz zugänglich sein soll. Dabei geht es Florentina vor allem um Sichtbarkeit. „Ich möchte dicke und dünne Menschen zeigen, Menschen mit Behinderungen, ich möchte diverse Gender-Identitäten zeigen und lade wirklich alle ein mitzumachen!“

Freiwillige gesucht!

Nach einem Aufruf via Instagram melden sich innerhalb weniger Stunden mehr als 50 Personen, die das Projekt unterstützen wollen. Noch werden aber Freiwillige gesucht – besonders Personen, die nicht weiß sind oder Menschen mit Behinderungen.

Erste Datenbank-Version bis Herbst

Vorkenntnisse sind nicht notwendig – nur die Freude an der Bewegung ist wichtig. Im Vorfeld werden die Übungen gemeinsam erarbeitet. Die Videos dreht „queer muscle“ dann selbst. Auch eine anonyme Teilnahme ist möglich. Noch im Herbst soll eine erste Version der Datenbank mit Grundübungen online gehen – erstmal über die eigene Webseite, vermutlich dann auch über Youtube. (vk)