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Gesundheit

Impfplattform Relaunch & Impfdosen-Ausgleich

Die Website impfservice.wien ist jetzt übersichtlicher und mehrsprachig. Wien bekommt zudem 30.000 Impfdosen aus NÖ.
Barbara Duras
Montag, 17. Mai 2021
Verfasst am 17.05.2021 von Barbara Duras

Die Stadt Wien verpasst ihrer Website www.impfservice.wien einen Relaunch und bündelt die vielfältigen Online-Angebote zum Impfen in der Bundeshauptstadt. Ab sofort sind die Informationen und Services zur Corona-Schutzimpfung in einem eigenen Bereich gesammelt. Die neue Website im Design der Stadt Wien ermöglicht allen Wienerinnen und Wienern eine noch bessere Nutzung – sie ist in leicht verständlicher Sprache verfasst und auch in und Englisch, Türkisch sowie Bosnisch-Kroatisch-Serbisch verfügbar.

Täglich rufen durchschnittlich rund 12.000 Besucherinnen und Besuchern Informationen auf impfservice.wien ab oder merken sich für die Corona-Schutzimpfung vor. Um die Usability zu erhöhen und allen BesucherInnen den Zugriff auf die nötigen Informationen zu erleichtern, wurde beim Relaunch kräftig am Design, einer leichteren Handhabung und einer übersichtlicheren Struktur gearbeitet. Aber auch „unter der Haube“ gibt es eine Vielzahl an Detailverbesserungen – die zu erwartende Steigerung bei den Zugriffszahlen wird durch eine ausgereifte Programmierung und entsprechende Serverleistung abgefedert. Alle bisherigen Eintragungen der Bürgerinnen und Bürger wie Registrierungen und Anmeldungen wurden natürlich übernommen und sind gesichert.

„Mit dem Relaunch heben wir den Online-Auftritt zu unseren Impfangeboten auf die nächste Stufe. Die vielfältigen Informationen zum Impfen in Wien sind thematisch gebündelt und werden laufend aktualisiert. Wir werden die Webseite weiter ausbauen und flexibel an die Bedürfnisse der Wiener Bevölkerung anpassen“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Ab sofort wird es bei impfservice.wien zwei visuell getrennte Bereiche geben: einen eigenen für die Corona-Schutzimpfung und einen für alle anderen von der Stadt Wien angebotenen Impfungen – wie zur aktuell laufenden FSME-Impfaktion. Im Corona-Bereich finden die UserInnen alle aktuellen FAQ‘s zur Gratis-Schutzimpfung. Zugleich ist es die Landingpage zur Anmeldung bzw. Vormerkung für sämtliche Impfaktionen der Stadt Wien.

Partnerschaftliche Gespräche resultieren in erstem Impfdosen-Ausgleich noch im Monat Mai

Wien und Niederösterreich sind als Wirtschafts-, Arbeits- und Ballungsraum eng miteinander verwoben. Traditionell arbeiten diese beiden Bundesländer auch in der Pandemie sehr professionell zusammen. In diesem Sinne fanden in den letzten Wochen zahlreiche Gespräche statt, die die besondere Situation beim Impfen in dieser Region zum Thema hatten.
Das Land Wien hat zahlreiche ArbeitnehmerInnen mit Wohnsitz in Niederösterreich geimpft, die in der Bundeshauptstadt vor allem im Gesundheits-, Spitals- und Pflegebereich tätig sind. Das Ergebnis dieser Gespräche ist ein bilateraler PendlerInnenausgleich von 30.000 Impfdosen für die Wiener Bevölkerung. Die Lieferung dieses PendlerInnenausgleichs an Wien beginnt noch im Monat Mai.
Neben diesem paktierten PendlerInnenausgleich zwischen Wien und Niederösterreich, werden noch weitere Ausgleichslieferungen durch den Bund erfolgen. Dadurch werden weitere überregionale Impfeffekte aus Wien in andere Bundesländer wie zum Beispiel ins Burgenland, in die Steiermark oder Oberösterreich ausgeglichen – auch diese Ausgleichslieferungen starten im Monat Mai.
„Für die Bevölkerung in beiden Bundesländern war und ist es vernünftig, dass beim betrieblichen Impfen der Meldezettel keine Rolle spielt. Umso wichtiger war es, auf der politischen Ebene Gespräche dazu zu führen. In der gewohnt freundschaftlichen Atmosphäre unserer beiden Bundesländer haben wir untereinander einen Impfstoff-Ausgleich paktiert. Dieser solidarische PendlerInnenausgleich wird noch im Mai beginnen. Ich bin froh, dass auch Gesundheitsminister Mückstein dem Land Wien einen Impfstoff-Ausgleich zugesichert hat, der der besonderen Rolle der Bundeshauptstadt Rechnung trägt.“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

„Seit dem Pandemiebeginn befinden sich die Gesundheitsbehörden der beiden Bundesländer Wien und Niederösterreich im engen Austausch. Diese gute Zusammenarbeit wird nun auch im Bereich der Impfungen fortgeschrieben. Ab Ende Mai werden Zug um Zug bis zu 30.000 Impfdosen an Wien abgegeben. Alle, die sich in Niederösterreich impfen lassen möchten, haben sich bisher einen persönlichen Impftermin ausgewählt. Das sind derzeit insgesamt rund drei Viertel der impfbaren Bevölkerung. Diese Termine sind fix und gesichert. Weitere freie Termine gibt es für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nach wie vor und diese können auch jederzeit gebucht werden“, begrüßt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Einigung zwischen den Impfkoordinationen der beiden Bundesländer. (PID)

Bild: impfservice.wien