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Österreichweite Blackout-Übung "Helios" Österreichweite Blackout-Übung "Helios"
Umwelt

Österreichweite Blackout-Übung "Helios"

Eine dreitägige österreichweite Krisenübung unter dem Namen "Helios" hat am Montag begonnen.
Juliane Ahrer
Montag, 13. Mai 2019
Verfasst am 13.05.2019 von Juliane Ahrer

Unter der Leitung des Innenministeriums wird von 13. bis 15. Mai ein fiktives österreichweites Blackout und dessen Folgen geübt. 100 Vertreter der Bundesministerien, der Länder, der Einsatzorganisationen sowie Infrastruktureinrichtungen sind dabei. Vorbereitet wurde die Übung vom Umweltministerium.

Als Ausgangsszenario wird eine europaweite Strom-Mangellage und ein darauffolgendes Blackout angenommen, das Auswirkungen auf diverse Gesellschafts-und Lebensbereiche, Ministerien, die Bundesländer, die Einsatzorganisationen bis hin zur kritischen Infrastruktur habe könne. Die Teilnehmer sollen laut BMI erkennen, wo sie noch an ihrer "Resilienz", der "Kraft, Krisen zu bewältigen", arbeiten können. "Helios" ermögliche erstmals, "über alle Zuständigkeits- und Ministeriumsgrenzen hinweg, innerhalb der "SKKM-Familie", alle wichtigen und relevanten Player, Organisationen und Institutionen an einem Tisch zu vereinen", hieß es aus dem BMI. Ziel sei, im Ernstfall die Vernetzung und das Zusammenspiel zu üben. SKKM steht für "Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit".