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Frauenspaziergänge: "Wir müssen kämpfen" Frauenspaziergänge: "Wir müssen kämpfen"
Gesellschaft

Frauenspaziergänge: "Wir müssen kämpfen"

"Die Frauenspaziergänge sind kein Touristenentertainment, sondern politische Bildung im öffentlichen Raum", sagt Begründerin Petra Unger.
Vanessa Kogler
Donnerstag, 11. April 2019
Verfasst am 11.04.2019 von Vanessa Kogler

10 Stationen in drei Stunden. Vom Alten Rathaus in der Wipplingerstraße bis zur Ausstellung am Heldenplatz führt der Frauenspaziergang zum Thema Frauenwahlrecht. An die 40 Personen sind diesmal dabei, größtenteils Frauen. Interessierte erfahren mehr über die weiblichen Pionierinnen, die Errungenschaften der Frauen in der Stadt oder die erste Frauenministerin.

Rund 50 Frauenspaziergänge hat Begründerin Petra Unger entwickelt, darunter viele Bezirks-, aber auch Themen-Spaziergänge – wie etwa jener zum Frauenwahlrecht. Die Frauenspaziergänge seien kein Touristenentertainment, sondern politische Bildung im öffentlichen Raum, konkretisiert Unger im W24-Gespräch. Die Kulturvermittlerin wünscht sich, dass die Spaziergänge von der öffentlichen Hand gefördert werden und in weiterer Folge kostenlos für die TeilnehmerInnen sind. In Wien haben dies schon einige Bezirke gemacht, aber noch nicht alle.

Braucht es 2019 eigene Frauenspaziergänge? Ja, meint Unger. „Frauengeschichte ist kein fixer Bestandteil in der Schul- und Ausbildung. Nach wie vor gibt es dafür kein Bewusstsein. Die Statistiken zeigen auf allen Ebenen eine Schieflage der Geschlechter." Wie der Spaziergang bei den TeilnehmerInnen angekommen ist, sehen Sie im Videobeitrag! (vk)