Schließen
Wiens Ärzt*innen warnen vor Extremhitze Wiens Ärzt*innen warnen vor Extremhitze
Gesundheit

Wiens Ärzt*innen warnen vor Extremhitze

Ab Freitag wird es in Wien mit bis zu 35 Grad und Tropennächten extrem heiß.
W24 Redaktion
Mittwoch, 24. Juni 2026
Verfasst am 24.06.2026 von W24 Redaktion

Ab Freitag wird es in Wien mit bis zu 35 Grad und Tropennächten extrem heiß. Die Ärztekammer warnt vor den gesundheitlichen Folgen, die besonders in der dicht bebauten Stadt auftreten, und rät zu Vorsichtsmaßnahmen.

Laut Geosphere Austria klettern die Temperaturen für mindestens drei Tage auf 35 Grad oder mehr. Weil es nachts nicht unter 20 Grad abkühlt und sich die Hitze auf den versiegelten Flächen der Stadt stark staut, steigt die gesundheitliche Belastung für den Kreislauf enorm an.

Die Wiener Ärztekammer weist darauf hin, dass vor allem ältere Menschen, Säuglinge, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck jetzt besonders gefährdet sind. Hohe Temperaturen lösen häufig Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit oder Erschöpfung aus. Wenn bei älteren Personen schwere Kreislaufprobleme oder Verwirrtheit auftreten, sollte umgehend ärztliche Hilfe gerufen werden.

So schützen Sie sich laut Ärztekammer am besten:


Ausreichend trinken: Mindestens zwei Liter Wasser am Tag konsumieren. Auf Alkohol sollte komplett verzichtet werden.

Körper kühlen: Feuchte Tücher auf Kopf und Nacken helfen dabei, die Körpertemperatur zu regulieren.

Kleidung anpassen: Helle und luftige Kleidung tragen.

Anstrengung vermeiden: Auf Sport und schwere körperliche Arbeit im Freien verzichten – besonders in der direkten Sonne.

Wohnung kühl halten: Tagsüber die Fenster geschlossen halten und abdunkeln, erst in der Nacht lüften.

Blutdruck kontrollieren: Wer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder blutdrucksenkende und entwässernde Medikamente nimmt, sollte seine Werte jetzt regelmäßiger messen.

Zudem rät die Ärztekammer, in den kommenden Tagen besonders auf ältere, kranke oder alleinlebende Menschen im eigenen Umfeld zu achten und regelmäßig nachzufragen, wie es ihnen geht.