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Neue Regeln für mehr Sicherheit im Wiener Nachtleben Neue Regeln für mehr Sicherheit im Wiener Nachtleben
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Neue Regeln für mehr Sicherheit im Wiener Nachtleben

Ab Juli brauchen größere Veranstaltungen in Wien verpflichtende Awarenesskonzepte und geschulte Ansprechpersonen.
W24 Redaktion
Dienstag, 09. Juni 2026
Verfasst vor 14 Stunden von W24 Redaktion

Mit 1. Juli treten in Wien neue Bestimmungen im Veranstaltungsgesetz in Kraft. Veranstalterinnen müssen künftig bei bestimmten Events ab 300 Besucherinnen ein Awarenesskonzept erstellen und Awarenessbeauftragte benennen. Ziel ist es, Diskriminierung, Belästigung und Gewalt im Nachtleben besser vorzubeugen und Betroffene rasch zu unterstützen. Die Konzepte sollen unter anderem Zuständigkeiten, Kommunikationswege und konkrete Maßnahmen bei Vorfällen festlegen.

„Ziel ist, dass sich alle Menschen im Nachtleben möglichst sicher und respektiert fühlen und bei Bedarf Unterstützung bekommen“, sagt Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Die neuen Vorgaben wurden gemeinsam mit der Vienna Club Commission entwickelt. Hintergrund ist eine Umfrage aus dem Jahr 2023, bei der 65 Prozent der Befragten angaben, bereits Diskriminierung, Belästigung oder Übergriffe erlebt zu haben. In den vergangenen Jahren wurden deshalb bereits zahlreiche Schulungen und Projekte für mehr Sicherheit im Club- und Veranstaltungsbereich umgesetzt.

Die Stadt Wien stellt Veranstalter*innen ab Mitte Juni zusätzliche Unterstützung zur Verfügung. Auf den Websites der MA 36 und der Vienna Club Commission werden Musterkonzepte und Informationsmaterialien bereitgestellt. Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch betont: „In Wien herrscht Null-Toleranz bei sexueller Belästigung und Übergriffen.“ Die neuen Bestimmungen sollen laut Stadt einheitliche Standards für ein respektvolles und sicheres Feiern schaffen.