Rätsel um gesunkenes Schiff an der Donau
Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigt derzeit die Wiener Donau: Beim Schiffmuseum von Franz Scheriau ist am Montagabend ein Schiff gesunken. Die Feuerwehr musste die „MS Ana“ aufwendig aus dem Wasser bergen. Warum das Schiff unterging, ist bislang unklar. Während der Schifffahrtsdienst der Polizei von einem technischen Defekt ausgeht, hat der Besitzer einen ganz anderen Verdacht: Für ihn kommt nur Sabotage infrage.
Der Kapitän vermutet, dass Donauwasser gezielt über einen Schlauch in das Schiff geleitet wurde. Ein Leck habe man nämlich nicht feststellen können. Den entstandenen Schaden schätzt er auf bis zu 100.000 Euro – noch schwerer wiegt für ihn jedoch der ideelle Verlust. Die „MS Ana“ sei sein Lieblingsschiff.
Der pensionierte Kapitän betreibt das Wiener Schiffmuseum und lebt auch vor Ort. Nun hofft er auf Unterstützung durch andere Bootsliebhaber aus der Stadt, um den Schaden bewältigen zu können.