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Wien erhält neues Quantentechnologie-Zentrum Wien erhält neues Quantentechnologie-Zentrum
Politik

Wien erhält neues Quantentechnologie-Zentrum

SPÖ-Wien-Klubklausur in Andau: Bürgermeister Michael Ludwig erklärt neue Vorhaben für die Stadt.
Hannes Huss
Donnerstag, 12. März 2026
Verfasst vor 1 Stunde von Hannes Huss

Die regierende Wiener SPÖ versammelt sich am Donnerstag und Freitag zu ihrer zweitägigen Klubklausur. Insgesamt sind 160 Delegierte im burgenländischen Andau, um sich über Zukunftsthemen und Vorhaben auszutauschen.

Unter dem Motto "Wien voran. Arbeit. Aufschwung. Zukunft" geht es dieses Mal vorrangig um Wirtschaftsthemen in global herausfordernden Zeiten und heranwachsenden militärischen Konflikten.

Neuer Cluster für Spitzenforschung in Wien

Bürgermeister Michael Ludwig erläutert in seiner programmatischen Rede wichtige Vorhaben, um die Bundeshauptstadt zukunftsfit zu halten. Entstehen soll etwa ein neues Quantentechnologie-Zentrum in Neu Marx. Die Weltwirtschaft erwartet sich von der neuen Technologie enormes Potential auch für den Arbeitsmarkt und die technologisierte Zukunft. Tausende neue Arbeitsplätze soll die neue Spitzenforschung auch in Wien etablieren.

Damit will die Stadt Forschung, wirtschaftliche Anwendung und innovative Unternehmen noch enger zusammenzubringen und sie verknüpfen.

Wien will Quantentechnologie-Zukunft mitgestalten

„Wien hat eine lange Tradition in der Quantenforschung und zählt in diesem Bereich seit langem zu den führenden Standorten. Jetzt beginnt diese Wissenschaft ihre wirtschaftliche Anwendung zu entfalten – und Wien wird diesen Schritt aktiv mitgestalten“, so Ludwig.

Gebaut werden soll das neue Zentrum für Quantenforschung direkt neben dem geplanten Life Science Center. Es soll Unternehmen, Startups und Forschung an einem Ort bündeln und den Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur wirtschaftlichen Umsetzung deutlich beschleunigen, so Ludwig.

„Hier entstehen zwei zentrale Technologiefelder des 21. Jahrhunderts Seite an Seite: Quantentechnologie sowie Künstliche Intelligenz und Life Sciences. Damit positionieren wir Wien auf der Weltkarte“, erklärte Ludwig.

Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Wien bringe dafür starke Voraussetzungen mit: international sichtbare Spitzenforschung, starke Forschungseinrichtungen, eine wachsende Zahl innovativer Unternehmen und die Rolle als größte deutschsprachige Universitätsstadt der Welt mit 200.000 Studierenden, erklärt Ludwig weiter.

Weitere Projekte für die Stadt werden im Laufe der Klausur im Detail vorgestellt. (Red)