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Vereinigte Bühnen Wien müssen sparen Vereinigte Bühnen Wien müssen sparen

Vereinigte Bühnen Wien müssen sparen

Fünf Millionen Euro sind es insgesamt - Geschäftsführer Franz Patay verringert Sach- und Personalkosten und rechnet mit Mehreinnahmen.
Christoph Schütz
Donnerstag, 26. März 2026
Verfasst vor 2 Tagen von Christoph Schütz

Das Musical Maria Theresia spielt noch immer vor fast ausverkauftem Haus und die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) freuen sich über ein erfolgreiches Musical-Jahr 2025. Allerdings sind sie von den Sparmaßnahmen der Stadt besonders stark betroffen. Für die künftige Arbeit gibt es fünf Millionen Euro weniger als im Vorjahr - die muss Geschäftsführer Franz Patay heuer einsparen.

Zwei Millionen kürzen die VBW beim Personal ein - insgesamt 20 Mitarbeiter*innen haben ihr Dienstverhältnis einvernehmlich gelöst - weitere zwei Millionen bei den Sachkosten, wie etwa gemieteten Lagerhallen oder Fremdpersonal. Darüber hinaus wird die Kammeroper ab kommender Saison stillgelegt. Wie lange ihre Pause dauern wird, bleibt derzeit offen.

Doch es gibt auch Erfreuliches in Zeiten des Sparens: Im Herbst kommt die neue Musicalproduktion „Die Schöne und das Biest“ und die VBW haben dafür bereits 40.000 Tickets verkauft. Darüber hinaus erwartet Patay im Jahr 2026 Mehreinnahmen in Höhe von zwei Millionen Euro, dank erfolgreicher Musical-Produktionen.