Zelda Weber: "Es geht um die hässlichen Gefühle"
Bei ihrem Debutalbum "Crude" wurde Zelda Weber gleichmal als eine der spannendsten Neuentdeckungen der heimischen Musiklandschaft gelobt. Vergleiche mit Jazzgrößen wie Billie Holiday oder Amy Winehouse und große Anerkennung für ihre Retro-Soul-Songs, die nicht so klangen, als hätte sie ein Teenager geschrieben.
Heute ist Zelda 24 Jahre alt, seit ihrem Debutalbum hat sie viel gelebt - und viel erlebt. Nicht nur Schönes, viel Kontrastreiches. Den Boden unter den Füssen verloren, aber dafür sich selbst gefunden. Oder sich zumindest gesucht und (neue) Seiten entdeckt.
Auf ihrem 2. Werk "Rose Thorne" beschäftigt sie sich mit ihren eigenen Schwächen, mit Wut, Scham oder auch Neid. "Es war mir wichtig, dass ich mich nicht sympathisch schreibe, sondern ehrlich", erzählt sie im Interview mit W24 Musikexperte Peter Schreiber. Geschrieben hat sie die Songs ursprünglich alleine am Klavier oder auf der Gitarre, mit Wanda-Produzent Paul Gallister ist ein spannender und deutlich vollerer Sound als auf ihrem Debutalbum entstanden.
Mit ihrer Band The Rosettes hat sie ihre Songs im ausverkauften Radiokulturhaus vorgestellt. Mehr dazu im Video.
Fotos: Markus Morianz