Klinik Landstraße: Umbau für neue Erstversorgung gestartet
In der Klinik Landstraße sind die Bauarbeiten für eine neue Erstversorgungsambulanz (EVA) gestartet, die bis zum ersten Quartal 2027 auf 360 Quadratmetern zusätzlichem Raum fertiggestellt werden soll. Das Ziel des Projekts ist die gezielte Entlastung der Notaufnahme: Patienten mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden wie Infekten oder kleineren Wunden werden künftig in einem neuen Vorbau am Haupteingang behandelt. Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, dass rund 70 Prozent der dort versorgten Personen die Klinik nach der Behandlung direkt wieder verlassen konnten. Die Ambulanz wird vom Ärztefunkdienst betrieben und versorgt monatlich etwa 3.000 Menschen, wobei der Großteil der Patienten aus dem 3., 10. und 11. Bezirk stammt. Der Umbau, der auch eine Erweiterung der Eingangshalle umfasst, wird bei laufendem Klinikbetrieb durchgeführt und soll die Trennung zwischen allgemeinmedizinischer Basisversorgung und spezialisierter Notfallmedizin räumlich absichern.