Hauptbahnhof: Mehrere Festnahmen bei "fremdenpolizeilichem Planquadrat"
Rund 30 Beamtinnen und Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten, der Bereitschaftseinheit Wien und der Fremdenpolizei waren am Montag im Einsatz. Ziel der Maßnahme: Ein umfassendes fremdenpolizeiliches Planquadrat im Bereich des Wiener Hauptbahnhofs.
„Wir müssen illegale Migration gegen Null drängen. Dazu ist es notwendig, Schwerpunktaktionen nicht nur an der Grenze, sondern auch im Landesinneren durchzuführen. Fremdenpolizeiliche Planquadrate wie hier am Hauptbahnhof Wien sind ein robustes Mittel dafür“, sagte Innenminister Gerhard Karner.
Bilanz der gestrigen Schwerpunktaktion
Im Laufe des Einsatzes erfolgten drei fremdenrechtliche Festnahmen und die Anhaltung einer Person nach dem Fremdenpolizeigesetz (FPG) wegen des nicht rechtmäßigen Aufenthalts im Bundesgebiet. Weiters wurden zwei Anzeigen nach dem FPG, eine nach dem Strafgesetzbuch und sieben Anzeigen nach verwaltungsrechtlichen Bestimmungen gelegt. Es wurden 73 Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Sicherheit und Kontrolle an stark frequentierten Orten
Das Hauptaugenmerk fremdenpolizeilicher Planquadrate liegt auf stark frequentierten Bereichen in Ballungszentren – etwa Bahnhöfen, Verkehrsknotenpunkten, öffentlichen Plätzen oder im Umfeld größerer Veranstaltungen. Im Vordergrund stehen dabei die Überprüfung des rechtmäßigen Aufenthalts in Österreich sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Sozialleistungsmissbrauch. Die Maßnahmen umfassen polizeiliche Präsenz, präventives und repressives Einschreiten, koordinierte Ermittlungen durch die Kriminalpolizei, Strukturermittlungen sowie einsatztaktisches Vorgehen.