Weinlese: "Es ist eine schöne Tradition"
Rund 600 Hektar Rebflächen gibt es in der Stadt, der kleinste Weingarten liegt mitten in der City am Schwarzenbergplatz. Hier wachsen etwa 60 Rebstöcke. Am Donnerstag war Weinlese, mitgeholfen hat Bürgermeister Michael Ludwig. Mit dabei waren auch zahlreiche Ehrengäste, wie Dompfarrer Toni Faber, Markus Figl, Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, der Wiener Weinbau-Präsident Norbert Walter, Vertreter vom Weingut Mayer sowie die Wiener Weinprinzessin Anna Langes.
Die Weinwirtschaft in der Bundeshauptstadt sichert rund 12.000 Arbeitsplätze und hat eine Bruttowertschöpfung von 880 Millionen Euro (2023). Auf etwa 80 Prozent der Flächen sind Weißwein-, auf 20 Prozent Rotweinsorten angepflanzt. Die häufigsten Sorten sind Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Chardonnay und Welschriesling.
Pro Jahr werden rund 25.000 Hektoliter Wein in Wien gekeltert.
Neben den großen Weinbaugebieten in Döbling, Floridsdorf, Liesing und Favoriten wird seit rund 150 Jahren am Schwarzenbergplatz der einzige bewirtschaftete Weingarten in der Innenstadt bestellt. Die Rebfläche wird vom Weingut Mayer am Pfarrplatz aus Döbling betreut.
Nach einem eher bescheidenden Jahrjahg 2024 soll heuer die Weinernte wieder besser ausfallen – und von der Qualität her „fruchtiger“ ausfallen. (vk)