Sladek: "Zurück zur Empathie!"
Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man hinter der Musik von Sladek eine Band aus den 60er-Jahren vermuten. Ihr Sound erinnert an Soul-Größen wie Marvin Gaye oder Curtis Mayfield – authentisch, warm und mit einer Stimme von internationalem Format. Tatsächlich kommt das Trio Sladek aber aus Graz – und in den 60ern war noch keiner von ihnen überhaupt auf der Welt.
Auf ihrem zweiten Album "Things Gotta Change" verstärken sie den Retro-Charme ihres Sounds noch einmal deutlich. Die Songs wurden komplett analog und größtenteils spontan aufgenommen. „Soulmusik hat eine revolutionäre Energie, die den Grundgedanken stützt: Solange wir nicht alle gleich frei sind, sind wir alle gleich eingeschränkt. Wir müssen alle gemeinsam gewinnen, sonst verlieren wir alle“, erklärt Frontmann David Sladek im Interview mit W24-Musikexperte Peter Schreiber.
Das Album ist zu einer musikalischen Umarmung geworden, die das Miteinander wieder in den Mittelpunkt rücken will. Im Wiener Plattenladen Recordbag haben Sladek ihre neuen Songs auch in ganz intimer Atmosphäre live präsentiert. Mehr dazu im Video.
Fotos: Mathias Garmusch