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Corona: Haus des Meeres mit 50.000 Euro Spenden Corona: Haus des Meeres mit 50.000 Euro Spenden
Tierwelt

Corona: Haus des Meeres mit 50.000 Euro Spenden

Grundversorgung kann sichergestellt werden - Aquarienzoo aber weiter in finanziell prekärer Lage.
Simon Windegger
Mittwoch, 08. April 2020
Verfasst am 08.04.2020 von Simon Windegger

Im März hat das Wiener Haus des Meeres auf seine schwierige Lage aufmerksam gemacht, in der es sich seit der durch das Coronavirus bedingten Schließung befindet. Es gebe keine Einnahmen, aber hohe laufende Kosten. Auch wenn die Situation weiter prekär ist, so gibt eine freudige Nachricht: Seit der Schließung sind 50.000 Euro an Spenden und für Patenschaften eingetrudelt, hieß es am Mittwoch.

"Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet - herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben", freute sich Geschäftsführer Michael Mitic in einer Aussendung am Mittwoch. Mit diesem Geld könne zumindest die Grundversorgung im Aquarienzoo, dazu zählen die Tierpflege sowie Energie- und Futterkosten, sichergestellt werden.

Das Haus des Meeres befindet sich in einer schwierigen finanziellen Lage, da mit der Coronavirus-bedingten Schließung die hauptsächliche Einnahmenquelle, nämlich die Eintrittsgelder, weggefallen sind. Doch die Kosten für den Betrieb laufen weiter - wobei hier bereits ein strenger Sparkurs samt Kurzarbeit gefahren werde, wie es hieß.

Der monatlichen Kosten belaufen sich derzeit auf 422.000 Euro, normalerweise würden sie das Doppelte betragen. Was finanzielle Hilfe vonseiten der öffentlichen Hand betrifft, so sieht Mitic bis dato noch keinen Hoffnungsschimmer. Es gebe weder von staatlicher noch von Gemeindeseite konkrete Zusagen für Unterstützungen. Nicht einmal die Kurzarbeit sei bestätigt - lediglich, dass der Antrag eingelangt sei, wurde in der Aussendung beklagt.

Daher nutzte Mitic die heutige Aussendung auf dafür, um die Menschen um weitere Spenden zu bitten: "Bitte weiter machen!" Und eines versicherte er heute auch: "Unseren Tieren geht es prächtig, die bekommen von der Krise nichts mit." (APA)