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„Innovation ist harte Arbeit“ „Innovation ist harte Arbeit“
Wissenschaft

„Innovation ist harte Arbeit“

Wie gehen Organisationen, allen voran die Stadt Wien, mit Innovationsherausforderungen um?
W24 Redaktion
Donnerstag, 24. Jänner 2019
Verfasst am 24.01.2019 von W24 Redaktion

Im Festsaal des Wiener Rathauses ging am Mittwoch die 4. Wiener Innovationskonferenz über die Bühne. Das große Thema: Wie gehen Organisationen, allen voran auch die Stadt Wien, mit den Innovationsherausforderungen in den eigenen Abteilungen und Betrieben um?

Weiters ging es darum Strategien für ein innovatives Wien 2020 zu entwickeln. Zwar sei Wien mit seinen rund 800 Unternehmen im Bereich Forschung, eines der führenden wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kraftzentren Europas, aber man müsse dennoch „Qualität, Produktivität und Wissen generieren um Innovation als Motor des Wissenschaftsstandortes zu nutzen“, so Bürgermeister Michael Ludwig bei seinem Eröffnungsstatement.

Digitalisierungsbestrebungen, aber auch kreatives Wachstum und neue Businessmodelle seien für Innovationen notwendig. Und zwar unter Einbindung aller Sozialpartner und aller Menschen, die in Wien leben, ergänzte Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke. Ohne Kreativität und Neugier gibt es keine Innovation, so der Tenor der Veranstaltung.

„Innovation ist harte Arbeit und nicht ein kleiner Geistesblitz“, betonte MA 23-Chef Klemens Himpele. Man habe innerhalb der Wiener Stadtverwaltung schon viel erreicht, nicht zuletzt etwa durch die Beschäftigung mit der eigenen Fehlerkultur. Aber dennoch gebe es noch einen weiten Weg. Damit in weiterer Folge Innovatoren nicht als Störenfriede angesehen werden und die Entwicklung neuer, innovativer Ideen und Prozesse in Wien nicht auf der Strecke bleibt. (red)