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Brückensanierung: Neubau statt Flickerei Brückensanierung: Neubau statt Flickerei
Verkehr

Brückensanierung: Neubau statt Flickerei

Die Stadt Wien startet ein umfassendes Brückenschutzprogramm.
Andreas Liberda
Freitag, 18. Jänner 2019
Verfasst am 18.01.2019 von Andreas Liberda

Viele Brücken Wiens wurden in den Jahren nach 1945 errichten. Seither nagt der Zahn der Zeit an ihren Fundamenten. Bei der Heiligenstädter Hangbrücke steht jetzt eine Generalsanierung und ein teilweiser Neubau an. Über sie führt allerdings die B14 in Richtung Klosterneuburg. Eine ordentliche Herausforderung für die Verkehrsplaner der Stadt und eine Geduldsprobe für die Pendler.

Bisher hat man mit kleineren Sanierungsarbeiten die Brücke in Schuss halten können. Mit „den Flickerein“ ist jetzt aber ein Ende sagt Hermann Papouschek von der MA29 – Brückenbau und Grundbau. Die ersten Probebohrungen finden zwischen 1. Und 15. Februar statt. Im Dezember 2019 beginnen die Vorarbeiten. Im Jänner 2020 beginnt dann der Abriss der Brückenkonstruktion, die die beiden Spuren in Richtung Klosterneuburg trägt. Während der Arbeiten müssen die Autofahrer mit jeweils einer Richtungsfahrbahn in beide Richtungen auskommen.

In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird die Stadt an die 50 Brücken fit für die Zukunft machen. Darunter auch Großprojekte wie die Westausfahrt am Beginn der A1. Für die Autofahrer vielleicht lästig, aber dafür auf jeden Fall sicher. Die Generalsanierten Brücken halten dann, mit 80 bis 100 Jahren, auch deutlich länger als die Nachkriegsbauwerke.