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Bluttat im Hauptbahnhof: Spanier in U-Haft Bluttat im Hauptbahnhof: Spanier in U-Haft
Chronik

Bluttat im Hauptbahnhof: Spanier in U-Haft

Anwältin: Wegen psychiatrischer Auffälligkeiten auf Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt verlegt.
Alessa Däger
Freitag, 18. Jänner 2019
Verfasst am 18.01.2019 von Alessa Däger

Das Landesgericht hat am Freitag über den 21-jährigen Spanier, der in der Nacht auf Dienstag im Wiener Hauptbahnhof seine Schwester mit einem Küchenmesser getötet hat, die U-Haft verhängt. Wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn mitteilte, soll der Mordverdächtige vor dem Haftrichter zugegeben haben, auf die 25-Jährige eingestochen zu haben. Die U-Haft ist bis zum 1. Februar rechtswirksam.

Unterdessen wurde der Mann laut seiner Anwältin, Astrid Wagner, auf die Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt verlegt. "Wegen psychiatrischer Auffälligkeiten", wie Wagner am Freitag erläuterte.

In der Causa wurde ein toxikologisches Gutachten angefordert, das klären soll, ob der Mann bei der Tat unter dem Einfluss von Substanzen stand. Zusätzlich ging Wagner davon aus, dass die Staatsanwaltschaft auch ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben wird, da der Verdächtige einen wirren Eindruck mache.

Der 21-Jährige ist in der Causa geständig. "Es ist ein Tatsachengeständnis", sagte Wagner. Bei den Angaben von Gründen für die Messerattacke machte er aber "wirre und widersprüchliche Angaben". Die Anwältin will nun die Gutachten abwarten. (apa)

Bild: APA