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Ludwig strebt gutes Miteinander mit Muslim*innen an Ludwig strebt gutes Miteinander mit Muslim*innen an
Politik

Ludwig strebt gutes Miteinander mit Muslim*innen an

Wiener Religionsrat: Ludwig trifft IGGÖ-Präsident Vural zum Dialog
Hannes Huss
Mittwoch, 09. September 2026
Verfasst vor 39 Minuten von Hannes Huss

Bürgermeister Michael Ludwig unterstreicht die Bedeutung des Wiener Religionsrates als Forum für den sozialen Frieden in der Stadt. Bei einem aktuellen Arbeitstreffen mit Ümit Vural, dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) im Wiener Rathaus, betont der Stadtchef die historische Verankerung und Rolle der muslimischen Community in Wien.

Im Dialog mit Vural mahnt Ludwig die Bedeutung eines verlässlichen und religionsübergreifenden Zusammenhalts in der Stadt ein - nimmt aber auch Muslim*innen in die Pflicht, gemeinsam für ein gutes Miteinander in der Stadt zu sorgen.

"Kein Generalverdacht"

Der Bürgermeister äußert aktuell auch seine Sorge um wachsende Ressentiments gegenüber Muslim*innen in Wien und Österreich. "Wer Extremismus bekämpfen will, darf nicht eine gesamte Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht stellen. Menschen, die ihren Glauben friedlich leben, dürfen nicht zum Ziel politischer Schnellschüsse werden", schreibt Ludwig etwa auf Facebook. Den bedingungslosen Kampf gegen den politischen Islam unterstützt der Stadtchef parteiübergreifend.

ÖVP äußert Kritik

Reaktionen aus der Politik lassen nicht lange auf sich warten. Die Wiener ÖVP übt in einer Aussendung deutliche Kritik am Vorgehen des Bürgermeisters: „Wenn Bürgermeister Ludwig der IGGÖ einen Persilschein für all ihre Mitglieder für gesetzeskonformes Handeln ausstellt, dann kann sein zur Schau gestellter Kampf gegen den Politischen Islam nur als ein populistisches Feigenblatt verstanden werden.“ (Red)

Bild: Facebook/Michael Ludwig