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Achtung: Neue Betrugs-Masche zu Familienbeihilfe Achtung: Neue Betrugs-Masche zu Familienbeihilfe
Chronik

Achtung: Neue Betrugs-Masche zu Familienbeihilfe

Finanzministerium warnt: Keine persönlichen Daten weitergeben und Emails löschen.
W24 Redaktion
Freitag, 21. August 2026
Verfasst am 21.08.2026 von W24 Redaktion

Eine neue Masche haben sich Internetbetrüger*innen überlegt: Mithilfe von gefälschten E-Mails bezüglich der Auszahlung der Familienbeihilfe wollen sie an persönliche Daten und Onlinebanking-Zugangsdaten von Bürgerinnen und Bürgern gelangen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnte am Freitag vor diesen gefälschten E-Mails und rief dazu auf, keine persönlichen Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen weiterzugeben und die Nachrichten zu löschen.

In den betrügerischen Nachrichten werde behauptet, dass es aufgrund eines angeblichen Missbrauchs von persönlichen Daten zu Problemen bei der Auszahlung der Familienbeihilfe gekommen sei. Die Empfänger*innen werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten und hinterlegten Kontoinformationen zu überprüfen. Dazu enthalten die E-Mails laut Finanzministerium einen Link mit der Aufforderung "Jetzt Daten überprüfen und sichern". Dieser Link führt jedoch zu einer gefälschten Webseite, bei der persönliche Informationen sowie Onlinebanking-Zugangsdaten abgegriffen werden, betonte das BMF in einer Aussendung.

BMF: "keine Kontoinformationen weitergeben"

Das Finanzministerium wies zudem darauf hin, dass seine ausgeschickten Informationen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden erfolgen und per Post oder in der FinanzOnline-Databox zugestellt werden, nicht via E-Mail. Das BMF forderte daher Bürger*innen sowie Unternehmen dazu auf, niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen weiterzugeben. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke seien weiters auf der Webseite des BMF zu finden, hieß es in der Aussendung.

Bei Nachrichten oder Anrufen mit betrügerischem Inhalt oder Aufforderungen gelte daher der Grundsatz, keinesfalls den Anweisungen zu folgen, keine persönlichen Daten bekanntzugeben, auf keine Links oder Dateien zu klicken sowie solche Nachrichten zu löschen und Anrufe sofort zu beenden. Im Zweifelsfall solle man immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, zurückrufen und nachfragen. (apa/red)

Foto: ki-generiert, M365 copilot