Baustellensommer: So bleibt die Stadt trotz Großbaustellen mobil
Wien steckt mitten im Baustellensommer. Egal ob mit Öffis, Auto, Fahrrad oder zu Fuß: Trotz zahlreicher Bauarbeiten sollen alle Verkehrsteilnehmer*Innen möglichst gut durch die Stadt kommen. Dafür setzt Wien unter anderem auf einen eigenen Baustellenkoordinator. Die Planungen für große Bauvorhaben beginnen dabei oft schon drei bis fünf Jahre im Voraus.
An Baustellen mangelt es heuer jedenfalls nicht. Gearbeitet wird derzeit unter anderem auf der Währinger Straße, am Gürtel bei der Äußeren Mariahilfer Straße sowie auf der Landstraßer Hauptstraße. Auch am Ring laufen aktuell Gleisarbeiten. Aus Sicht der Stadt verlaufen die Projekte bisher weitgehend planmäßig. Bei Bedarf werde aber laufend nachjustiert und auf aktuelle Verkehrssituationen reagiert.
Gebaut wird mittlerweile fast das ganze Jahr über. Dennoch werden viele größere Arbeiten bewusst in die Sommermonate gelegt. Der Grund: Während der Ferienzeit sind um rund 20 Prozent weniger Menschen in der Stadt unterwegs. Deshalb finden aktuell parallel zur Stammstreckensperre der ÖBB auch Bauarbeiten der Wiener Linien im U-Bahn- und im Bim-Netz statt.
Für die meiste Diskussion sorgen weiterhin Verkehrsbehinderungen im Autoverkehr. Die Stadt appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer*Innen, im Bereich von Baustellen besonders aufmerksam und konzentriert zu fahren.