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Soziales

Muttertag im Schatten der Armut

Immer mehr Alleinerziehende kämpfen mit steigenden Kosten.
Elias Eckmayr
Dienstag, 05. Mai 2026
Verfasst vor 1 Stunde von Elias Eckmayr

Blumen, kleine Geschenke und liebe Gesten, so sieht der Muttertag für viele Familien aus. Für zahlreiche Alleinerziehende ist der Tag jedoch von finanziellen Sorgen geprägt. Steigende Lebenshaltungskosten treffen besonders Mütter hart.

Die Caritas Österreich betreibt in Wien drei Mutter-Kind-Häuser. Allein im Haus Immanuel wurden im vergangenen Jahr 66 Mütter und 107 Kinder betreut, ein wichtiger Rückzugsort in schwierigen Lebenslagen.

Rund 600.000 Frauen in Österreich gelten als armutsgefährdet. Die Caritas fordert deshalb klare politische Maßnahmen: Einsparungen dürfen nicht auf dem Rücken von Kindern passieren. Gefordert werden vor allem flächendeckende Kinderbetreuung und die Anerkennung von Care-Arbeit.

Neben staatlicher Hilfe sind viele Betroffene auch auf Spenden angewiesen. Unterstützungsmöglichkeiten finden sich etwa bei der Caritas Österreich und den Frauenhäuser Wien.