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Ludwig: "ESC klares Zeichen für Miteinander" Ludwig: "ESC klares Zeichen für Miteinander"
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Ludwig: "ESC klares Zeichen für Miteinander"

Wien habe sich als weltoffene, internationale Event- und Kulturmetropole positioniert, so auch Vizebürgermeisterin Barbara Novak (SPÖ)
W24 Redaktion
Montag, 18. Mai 2026
Verfasst vor 2 Tagen von W24 Redaktion

Für den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat die Bundeshauptstadt "ein klares Zeichen in die Welt hinaus gesendet: Für Miteinander, Zusammenhalt und Frieden. Wir haben einen Song Contest veranstaltet, der das historisch größte Programm an Side-Events hatte". Es seien viele kostenlose Veranstaltungen geboten worden, die auch Leuten mit weniger Geld ermöglicht haben, am ESC teilzunehmen. Der Contest sei auch eine "globale Positionierungschance" für die Stadt gewesen, so Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner in einer Aussendung. In diesem Sinne habe man es geschafft, sich als "weltoffene internationale Event- und Kulturmetropole" zu präsentieren, wird Vizebürgermeisterin Barbara Novak (SPÖ) zitiert.

Dass das Event auch bei Schlechtwetter zieht, offenbarte sich beim Blick auf diverse Public-Viewing-Locations im gesamten Land am Samstagabend. So versammelten sich durchwegs erstaunlich viele ESC-Fans in Indoor-, aber auch Freiluft-Locations, wie der größten Fanmeile des Landes am Wiener Rathausplatz - dem "Eurovision Village".

ESC als Quotenerfolg

Mit durchwegs um oder über 1,5 Millionen Seherinnen und Sehern war die Übertragung des 70. Eurovision Song Contest für den ORF durchaus ein Quotenerfolg. Der im Durchschnitt stärkste Teil der rund vierstündigen Show aus der Wiener Stadthalle am Samstagabend war jener gegen 22.00 Uhr in ORF 1, als sich fast 1,6 Mio. Menschen vor den Endgeräten versammelten. Das entsprach einem Marktanteil von rund 55 Prozent. Auch bei der späten Entscheidung gingen die Quoten kaum zurück.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren bis zu 1,3 Mio. Zuseherinnen und Zuseher kurz vor 22.00 Uhr auf ORF 1 mit dabei, als JJ sein späteres Siegerlied "Wasted Love" zum Besten gab. Bei der Entscheidung für Österreichs Beitrag in Basel waren nach Mitternacht noch durchschnittlich 787.000 Menschen vor den Geräten. (apa/vk)

Bild: Stadt Wien/David Bohmann