Wien verschärft Kontrollen gegen illegalen Vape-Verkauf
Die Stadt Wien stellt ihr Vorgehen gegen den illegalen Verkauf von Vapes, Nikotinbeuteln und anderen Nikotinprodukten an Minderjährige um. Statt punktueller Schwerpunktaktionen kontrolliert das Marktamt künftig ganzjährig und unangekündigt. Parallel dazu wird die Zusammenarbeit mit dem Tabakbüro der AGES verstärkt, um auch Lieferketten besser nachzuverfolgen.
Hintergrund sind zahlreiche Verstöße: Bei einer seit Februar laufenden Schwerpunktaktion wurden bei 366 Kontrollen insgesamt 170 Anzeigen erstattet – unter anderem wegen verbotenen Verkaufs an Minderjährige sowie Verstößen gegen Werbe- und Jugendschutzbestimmungen. Im Fokus stehen vor allem Geschäfte, in denen die Produkte verdeckt angeboten werden. Teilweise kam es auch zu längerfristigen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Polizei und Zoll.
Die Rechtslage ist klar: Der Verkauf von Tabak- und Nikotinprodukten an unter 18-Jährige ist verboten, Verstöße können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Ab 1. Juli 2026 dürfen Vapes und ähnliche Produkte österreichweit nur noch in Tabaktrafiken verkauft werden. Hinweise auf illegale Verkäufe nimmt das Marktamt auch anonym entgegen.
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