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ESC soll "inklusives Gesamterlebnis" sein ESC soll "inklusives Gesamterlebnis" sein
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ESC soll "inklusives Gesamterlebnis" sein

Von der Stadthalle bis hin zum ESC-Village am Rathausplatz: Inklusion soll beim 70. Eurovision Song Contest in Wien kein Sonderprogramm sein.
Vanessa Kogler
Dienstag, 14. April 2026
Verfasst vor 5 Tagen von Vanessa Kogler

Ein Fest für alle soll der 70. Eurovision Song Contest in Wien werden – also auch für Menschen mit Behinderungen. Angefangen vom Public Viewing am Rathausplatz bis hin zum Event in der Stadthalle. Damit Inklusion kein Sonderprogramm ist, trifft die Stadt allerlei Maßnahmen.

Was das etwa bedeutet? Barrierefreie Eingänge und Gebäude, Toiletten für alle, spezielle Infopoints, Safer-Space-Bereiche oder spezielle Rollstuhlplattformen, nicht nur in der Stadthalle. Dort soll es etwa spezielle Touch Tours Backstageführungen für blinde und seh*behinderte Besucher*innen geben. Weiters gibt es die Möglichkeit vor Ort ein sogenanntes Reizentlastungspaket zu bekommen, mit Gehörschutz, Fidgets oder Lichtschutzfassung.
Personal und Freiwillige werden vorab geschult. Bereits am Flughafen werden Sonnenblumenbänder ausgegeben. Zusätzlich gibt es auch Buttons, die auf unsichtbare Behinderungen aufmerksam machen sollen. Parallell startet die Stadt eine Inklusionskampagne, mit Online-Sujets und Plakaten in der Stadt. Das Interesse am inklusiven ESC-Programm im Vorfeld sei groß, berichten Martina Gollner und Christina Ridler von Full Access gegenüber W24. Es hätte etwa Anfragen zum EuroClub im Prater DOME aus Australien oder Großbritannien gegeben.
Zusätzlich soll eine eigene App (accessify.live) für Live-Audio, Transkriptionen oder Gebärdensprache verfügbar sein. Alle Infos dazu gibt es auf eurovision.wien.gv.at. (vk)