Schließen
Schnelle Eskalation: Autoinsass*innen attackieren Polizei Schnelle Eskalation: Autoinsass*innen attackieren Polizei
Chronik

Schnelle Eskalation: Autoinsass*innen attackieren Polizei

Drei verletzte Beamt*innen - Starker Drogengeruch und weißes Pulver - Lenker ohne Führerschein, aber mit Schlagring.
W24 Redaktion
Montag, 30. März 2026
Verfasst vor 21 Stunden von W24 Redaktion

Diese Amtshandlung eskalierte rasch: Die Polizei hat Sonntagfrüh in Wien-Leopoldstadt einen deutlich zu schnellen Wagen gestoppt, in dem sich fünf Personen befanden. Schon bei Beginn der Interaktion in der Ausstellungsstraße verhielt sich ein 41-jähriger österreichischer Staatsbürger auf der Rückbank ausgesprochen aggressiv. Als die Beamt*innen wegen des starken Drogengeruchs die Insass*innen und das Wageninnere auf Suchtgift kontrollieren wollten, ging er auf sie los.

Dabei wurde ein Polizist verletzt. Bei seiner Festnahme wollte eine 34-jährige österreichische Staatsbürgerin laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger ihrem Kompagnon zu Hilfe kommen und verletzte ebenfalls einen Beamten. Nichtsdestotrotz wurden beide festgenommen und wegen Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie wegen versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt.

Suchtgift bei allen fünf Verdächtigen

Darüber ergaben weitere Ermittlungen, dass die Zulassungsbesitzerin keine Ahnung davon hatte, dass ihr Ex-Lebensgefährte sich den Wagen genommen hatte. Bei allen Insassen des Pkw fanden die Beamten Drogen - ein weißes Pulver. Dabei könnte es sich um Kokain oder Crystal Meth handeln. Die Verdächtigen dürften alle unter Drogeneinfluss gestanden sein, sie sind auch einschlägig amtsbekannt. Der Lenker, ein 31-jähriger russischer Staatsbürger, hatte keine gültige Lenkberechtigung, aber einen Schlagring, einen entfremdeten Ausweis und eine ebensolche Bankomatkarte bei sich.

Zwei der insgesamt drei verletzten Polizist*innen konnten den Dienst nicht fortsetzen. Die beiden Festgenommenen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert. (apa/red)